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Warum „Nicht Nicht Kommunikation“?

Der Soziologe und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick sagte einst:

„Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“

Ein Beispiel soll dieses Zitat in der Praxis verdeutlichen:

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen betreibt eine eigene Facebook-Seite. Die Inhalte dieser Seite sind veraltet, die Grafiken wurden in Power Point erstellt und auf Kommentare der Nutzer wird nicht reagiert. Kurz: Die Präsenz liegt brach.
Welche Schlüsse zieht ein Besucher unterbewusst, wenn er diese Seite besucht?

Im besten Fall wird die Seite als umkommunikativ wahrgenommen. Im schlechtesten Fall könnte der User auf die Idee kommen, das Unternehmen existiere nicht mehr. Sollte er über diese Seite Kontakt zum Unternehmen aufnehmen wollen, so rechnet der Besucher mit einer Reaktion. Bleibt diese aus, fühlt er sich nicht beachtet bzw. wertgeschätzt.

Ähnlich verhält es sich mit veralteten Web-Seiten, Blogs oder News-Rooms. Generell machen sich viele Unternehmen viele Gedanken um das Selbstbild, weniger aber um ihr Fremdbild – also wie die Firma von Außenstehenden wahrgenommen wird.

Selbstbild und Fremdbild

Auf deutschen Autobahnen wird dies oft besonders deutlich:
Es kommt häufig vor, dass man auf der linken Spur im angemessenen Tempo andere Autofahrer überholt. Währenddessen entdeckt man im Rückspiegel weitere Verkehrsteilnehmer, die das Bedürfnis verspüren noch schneller zu fahren. Sie kommunizieren dies durch einen geringen Sicherheitsabstand und einen freundlichen Hinweis mit dem Fernlicht. Wenn der Drängler dann endlich passieren kann, sieht man nicht selten Firmenlogos und -schriftzüge auf dem Fahrzeug.

Was der Bedrängte nun über den Drängler und dessen Unternehmen denkt, würde die Jugendfreigabe dieses Artikels gefährden. Aber auch hier gilt: Der Fahrer macht sich in diesem Moment keine bewussten Gedanken über die Wahrnehmung seines Verhaltens in der Öffentlichkeit, der Schaden ist aber angerichtet.

Fazit

Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren. Als Unternehmen stellt man sich nach außen dar, sobald ein Firmenschild am Büroeingang hängt. Diese Außendarstellung beinhaltet viele Risiken aber auch große Chancen. Hier komme ich ins Spiel: Als außenstehender Berater kann ich mir ein unvoreingenommenes Bild über die Wahrnehmung Ihres Unternehmens machen. Nach dieser Bestandsaufnahme erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen ein umfassendes und individuelles Konzept, wie Ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verbessert werden kann. Anschließend betreue ich die Umsetzung in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

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